AKTUELLES / TERMINE / AKTIONEN


Arbeitspapier der Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/ Illegalität  (April 2017)

Auch in Deutschland leben Menschen, die keinen oder einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem haben.
Die BAG Gesundheit/Illegalität hat ein aktuelles Arbeitspapier veröffentlicht, das einen Überblick
 über rechtliche Möglichkeiten und regionale Praxis-Ansätze gibt. Hier das Arbeitspapier (PDF-Datei)


Petition: Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Bitte unterzeichnen und weiter verteilen!
 


Gesundheit für Geflüchtete: Informationsportal von Medibüros/ Medinetzen

http://gesundheit-gefluechtete.info/


AUS DER PRESSE


Täglich aktualisierten Pressespiegel zu den Themen Flucht, Asyl, Menschenrechtsverletzungen bietet   borderline-europe

 

Ugandischer Politiker über Flüchtlinge - „Unsere Grenzen bleiben offen!“ (taz 21.06.2017)
In Uganda werde niemand abgewiesen, sagt Musa Ecweru, Minister für Flüchtlingsangelegenheiten.
 Denn man habe aus der Geschichte gelernt.

Weltflüchtlingstag: So viele Flüchtlinge wie nie (FAZ 20.06.2017)
Zum Weltflüchtlingstag legt das UN-Flüchtlingskommissariat einen Bericht über Flucht und Verfolgung vor.
Dieser zeigt, dass das weltweite Ausmaß von Flucht und Vertreibung im Jahr 2016 den höchsten
 jemals registrierten Stand erreicht hat.

Flüchtlinge „Die Welt weiß nicht, wie ernst die Lage ist“ (FR 20.06.2017)
Die Seenot-Retter in Rom koordinieren die Hilfe für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer.
Sie retten viele Leben, doch viel zu oft können sie nichts mehr tun.

Deutsches Kinderhilfswerk: Mehrheit der Deutschen gegen gleiche Rechte für Flüchtlingskinder (Spiegel 19.06.2017)
Sollen Flüchtlingskinder sofort dieselben Möglichkeiten haben wie hier geborene Kinder?
Nein, sagt eine Mehrheit der Deutschen. Das Kinderhilfswerk ist alarmiert und
 fordert Nachhilfe in Kinderrechten.

Madrid-Tausende demonstrieren für Aufnahme von mehr Flüchtlingen  (Welt 19.06.2017)
Keine Grenzen mehr“: Trotz sengender Hitze gehen in Madrid Tausende auf die Straße, um ein Zeichen für Migranten zu setzen.
 Spanien hat bislang 7,5 Prozent der versprochenen Anzahl an Flüchtlingen aufgenommen.

Probleme mit schlecht qualifizierten Dolmetschern - Ohne Worte  (Spiegel 15.06.2017)
Eine Anhörung beim Bamf kann für einen Asylbewerber lebenswichtig sein. Trotzdem sind die Dolmetscher oft schlecht qualifiziert. Warum?

Flüchtlinge: Ärzte ohne Grenzen wehren sich gegen Kritik von Politikern (ÄrtzeZeitung 14.06.2017)
Von einem "Massengrab Mittelmeer" spricht Ärzte ohne Grenzen. Die Hilfsorganisation fühlt sich von der EU im Stich gelassen
 und will dennoch ihre Rettungsaktionen für in Seenot geratene Flüchtlinge konsequent fortsetzen.

EU-Flüchtlingspolitik ist Negativ-Vorbild für Afrika  (Migazin 09.06.2017)
Afrikanische Regierungen nehmen Oxfam zufolge immer seltener Flüchtlinge auf, weil sie sich Europa zum Vorbild nehmen.
 „Wenn Europa keine Verantwortung übernimmt, warum sollten wir es?“, sei die zunehmend verbreitete Einstellung in Afrika.

Deutschland nimmt viel zu wenig Flüchtlinge aus Griechenland auf   (Welt 07.06.2017)
Das Auswärtige Amt räumt ein, die EU-Vorgaben bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland klar zu verfehlen.
Auch bei der Aufnahme von Familienangehörigen kommt Deutschland den griechischen Bitten kaum nach.

Abschiebung: Afghanistan fordert Abschiebestopp aus Deutschland (Zeit 02.06.2017)
Die stellvertretende afghanische Flüchtlingsministerin hat die Bundesregierung aufgerufen,
von Abschiebungen abzusehen. Von 34 Provinzen seien 31 nicht sicher.  

Zwei Flüchtlinge aus Afghanistan erzählen über ihr Land: "Zurück? Niemals" (Stern 02.06.2016)
Sollten Flüchtlinge aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben werden? Die Regierung will die Sicherheitslage
 im Land neu analysieren. Im Gespräch mit dem stern haben zwei Flüchtlinge aus Afghanistan aus ihrem Land erzählt.

Asylpolitik: Wie in Deutschland abgeschoben wird  (SZ 01.06.2017)
Polizisten holen einen jungen Flüchtling aus einer Schule, weil er das Land verlassen soll.
 Ein Einzelfall? Die wichtigsten Fakten zur Abschiebepraxis.

Flüchtlinge leben in ständiger Angst  (Neues Deutschland 01.06.2016)
ARI-Dokumentation: Opferzahl sprunghaft gestiegen

Abschiebung: Die Asyl-Lotterie  (FR 29.05.2017)
Erfahrene Anwälte von Flüchtlingen sind entsetzt über die Abschiebe-Entscheidungen des Bundesamts für Migration.

Was traumatisierten Flüchtlingen hilft (SZ 28.05.2017)
Verfolgung, Flucht, Kriegsgewalt - viele der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge
sind traumatisiert und bräuchten eigentlich eine Therapie.

Naturkatastrophen: Extremes Wetter vertreibt doppelt so viele Menschen wie Krieg (Zeit 23.05.2017)
Das Klima als Fluchtursache wird unterschätzt. Das zeigt eine Studie, die der ZEIT vorliegt.
2015 mussten etwa 20 Millionen Menschen vor Umweltkatastrophen fliehen.

Flüchtlinge - Hilfe für den Flüchtlingshelfer (SZ 22.05.2017)
Viele Menschen, die für syrische Flüchtlinge bürgen, sind von den Kosten überfordert und
 von der Bundesregierung enttäuscht. Doch es gibt ein juristisches Schlupfloch.

Asylpaket - Populistische Gesetzesverschärfung  (FR 19.05.2017)
Das neue Asylpaket schürt Ressentiments gegen Flüchtlinge. Mehr Sicherheit vor Terror bringt es nicht,
 denn der hat ganz andere Wurzeln.

Flüchtlingsunterkünfte - Wenn Security-Leute Angst verbreiten  (SZ 14.05.2017)
Flüchtlingsheime brauchen Sicherheit. Aber die Sicherheitsleute sind schlecht ausgebildet, unterbezahlt, nicht selten
gewalttätig oder rechtsradikal. Zwei Wachleute erzählen, wie es in der Szene zugeht.

Gerade noch überleben (junge Welt 13.05.2017)
Das Bundessozialgericht hat geurteilt: Dauersanktionen gegen Geflüchtete sind nicht verfassungswidrig

Aus Le Monde diplomatique: Der gläserne Flüchtling  (taz 12.05.2016)
Im jordanischen Zaatari bezahlen die Geflüchteten mit ihrem Auge. Ihr Kontostand wird an
 der Iris abgelesen. Das verhindere Betrug, lobt das UNHCR.

Asyl: Zu Recht desertiert (SZ11.05.2017)
Ein Richterspruch aus Münster erinnert an dunkle Zeiten.

Berichte von syrischen Folteropfern: Gemartert und gedemütigt (taz 11.05.2017)
In Deutschland haben Syrer Anzeige gegen Geheimdienstvertreter in Damaskus erstattet.
 Die Opfer werden dieser Tage vernommen.

Massenabschiebung von 92 Afghanen: 300 Polizisten, vier Flugzeuge, 1,3 Mio. Euro (Epoch Times 05.05.2017)
Für Sammelabschiebungen nach Afghanistan sind seit Dezember 2016 1,3 Millionen Euro aufgewendet worden.
92 Afghanen wurden bei vier Flügen von insgesamt 298 Polizeibeamten begleitet.

Abschiebung von Minderjährigen - Heim ins Heim(taz 04.05.2017)
Eine deutsche Behörde plant zwei Heime in Marokko. Ihre Absicht ist es, unbegleitete
minderjährige Flüchtlinge dorthin abzuschieben.

Infomangel und Diskriminierung - Flüchtlinge haben es schwer bei der Wohnungssuche (FAZ 28.04.2017)
Informationsmangel und bürokratische Hürden erschweren den Migranten den Einzug
 in die eigene Wohnung. Und die Vermieter sind oft skeptisch.

EU-Türkei-Abkommen: "Die EU hat die Türkei als offenes Gefängnis gemietet"   (Zeit 10.04.2017)
Etwa drei Millionen syrische Flüchtlinge sitzen in der Türkei fest, werden ausgebeutet, überleben dank Spenden.
Das Abkommen mit der EU hat ihr Los nicht verbessert.

Asylbewerber: Anerkennungsquoten variieren zwischen Bundesländern erheblich (Zeit 27.03.2017)
Flüchtlinge haben laut einer Studie trotz einheitlicher Regeln nicht in allen Bundesländern gleich große Chancen auf Asyl.
 Forscher sprechen von einer "Asyllotterie".

Neue Studien: Geflüchtete Frauen und Kinder leiden in Gruppenunterkünften (FAZ 23.03.2016)
Zwei aktuelle Studien zeigen: Vor allem Frauen und Kindern setzt das Leben in Aufnahmeeinrichtungen zu.
Es mangelt an Privatsphäre, psychologischer Betreuung und Schutz vor Gewalt.

Flüchtlinge - Für Schwule nicht sicher (SZ 21.03.2017)
Er saß im Gefängnis, beging einen Suizidversuch und erstritt vor dem Europäischen Gerichtshof ein historisches Urteil.
 Jahrelang kämpfte ein Marokkaner gegen die Abschiebung in sein Heimatland - nun bekommt er endlich recht.

"Abschiebeärzte“- Ärzte leisten umstrittene Hilfe bei Abschiebungen (FR 15.03.2017)
Ausländerämter beauftragen Mediziner, die Reisefähigkeit von Flüchtlingen zu prüfen, die abgeschoben werden sollen.
So mancher Kollege zweifelt an der Eignung der willigen Mediziner, die dabei nicht schlecht verdienen.

Modellprojekt zur medizinischen Versorgung für Menschen ohne Papiere (Ärzteblatt 13.02.2017)
Krank und ohne Ausweis in Deutschland: Mit 230.000 Euro fördert das Sozialministerium in Thüringen in diesem Jahr
den Aufbau einer medizischen Versorgungs- und Vermittlungsstelle für Menschen ohne Papiere.

Bei Krankheit Abschiebung  (SZ 12.05.2016)
Hunderttausende Migranten leben ohne Papiere in Deutschland. Werden Sie krank,
trauen sie sich kaum zum Arzt - und gehen dabei ein hohes gesundheitliches Risiko ein.

Im Verborgenen: Leben ohne Papiere   (DW. 29.03.14)
Geschätzt bis zu 400.000 Menschen leben in Deutschland ohne gültige Aufenthaltserlaubnis. Für die
Betroffenen bedeutet das ein Leben in Angst, ohne Rechte und ohne eine geregelte medizinische Versorgung.  

Zehn Jahre Hilfe in Bonn - MediNetz fängt Flüchtlinge auf  (GA, 25.11.)
Ihre Schwangerschaft konnte die junge Frau nicht genießen, sich nicht freuen auf eine Zukunft mit Kind.
Jeder Schritt aus dem Haus war gefährlich, jede Fahrt mit der Straßenbahn vielleicht das Ende ihres Lebens hier in Deutschland.

(K)ein Grund zum Feiern?  (ila, 370/2013)
Zehn Jahre MediNetzBonn bedeuten vor allem eine Anklage der bundesdeutschen Flüchtlingspolitik


STUDIEN / BERICHTE / DOKUMENTE


 „Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität“

Vortrag im Seminar Internationale Migration im Geographischen Institut Bonn am 28.11.2011  Hier


Bücher zur Situation von Menschen ohne Papiere aus ila 250 Schwerpunkt: Ohne Papiere

Aktuelle Literaturliste Menschen ohne Aufenthaltsstatus Hier


Bücher zur Situation von Menschen ohne Papiere aus ila 250 Schwerpunkt: Ohne Papiere