AKTUELLES / TERMINE / AKTIONEN



Arbeitspapier der Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/ Illegalität  (April 2017)

Auch in Deutschland leben Menschen, die keinen oder einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem haben.
Die BAG Gesundheit/Illegalität hat ein aktuelles Arbeitspapier veröffentlicht, das einen Überblick
 über rechtliche Möglichkeiten und regionale Praxis-Ansätze gibt. Hier das Arbeitspapier (PDF-Datei)


Psychotherapie für Geflüchtete ermöglichen!  Petition an die Stadt Bonn

Bitte unterzeichnen und weiter verteilen!
 


Petition: Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Bitte unterzeichnen und weiter verteilen!
 


Gesundheit für Geflüchtete: Informationsportal von Medibüros/ Medinetzen

http://gesundheit-gefluechtete.info/


AUS DER PRESSE


Täglich aktualisierten Pressespiegel zu den Themen Flucht, Asyl, Menschenrechtsverletzungen bietet    borderline-europe

Integration Jeder zweite Flüchtling hat nach fünf Jahren einen Job  (Spiegel 20.04.2017)
Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt bleibt eine große Herausforderung für die Bundesagentur für Arbeit.
Einer Studie zufolge schreitet sie aber ähnlich gut voran wie in den Jahren zuvor.

Flüchtlinge im Mittelmeer: Frontex kritisiert private Flüchtlingsretter im Mittelmeer (SZ 19.04.2017)
Mit der warmen Jahreszeit steigt wieder die Zahl der Flüchtlingsboote, dieses Jahr sind über Libyen
 bereits 35 000 Menschen nach Italien gelangt. An den Osterfeiertagen geriet das Schiff
des Vereins Sea-Eye aus Regensburg in Seenot - weil es zu viele Leute aufnahm.

Kriminalität: Wie kriminell sind Flüchtlinge?  (Zeit 19.04.2017)
Was die Kriminalstatistiken der Bundesländer über die Zunahme von Gewalttaten
seit 2015 verraten: Sechs Trendmeldungen zur Zuwanderungskriminalität.

Libyen: "Migranten sind für viele Libyer ein Geschäftsmodell"  (Zeit 19.04.2017)
Gefoltert und versklavt: Migranten erleben in Libyen Unmenschliches. Es gibt keine Regeln,
die Schleppern Einhalt gebieten, sagt Migrationsexperte Leonard Doyle.

Seenotretter fordern Unterstützung - 8.360 Menschen gerettet  (taz 18.04.2017)
Innerhalb von drei Tagen retteten private Hilfsorganisationen über 8.000 Geflüchtete aus Seenot.
 Sie kritisieren die mangelnde Unterstützung der EU.

Flüchtlingspaten: Gebürgt, gezahlt, enttäuscht  (Spiegel 13.04.2017)
In Hessen sollen Helfer Tausende Euro nachzahlen: Sie hatten Bürgschaften für Flüchtlinge übernommen.
 Dabei vertrauten sie auf Aussagen des Ministeriums, dass die Patenschaft zeitlich begrenzt sei - wohl ein Irrtum.

EU-Türkei-Abkommen: "Die EU hat die Türkei als offenes Gefängnis gemietet"   (Zeit 10.04.2017)
Etwa drei Millionen syrische Flüchtlinge sitzen in der Türkei fest, werden ausgebeutet, überleben dank Spenden.
Das Abkommen mit der EU hat ihr Los nicht verbessert.

Flüchtlinge in Deutschland - Willkommenskultur auf der Kippe  (SZ 08.04.2017)
2015 hat Deutschland mit seiner Willkommenskultur weltweit für Aufsehen gesorgt. Eine Umfrage
der Bertelsmannstiftung zeigt: Inzwischen sind Flüchtlinge nicht mehr so willkommen.

Flüchtlinge: Familienpolitische Doppelmoral  (Zeit 06.04.2017)
Die Union will Familien fördern, doch beim Familiennachzug für Flüchtlinge hört die Großzügigkeit auf.
Dabei brauchen gerade diese Menschen – etwa aus Syrien – Hilfe.

Oxfam - Flüchtlinge berichten von Gewalt und Entwürdigung auf Balkanroute (Welt 06.04.2017)
Einem Oxfam-Bericht zufolge erfahren Flüchtlinge auf der Balkanroute oft Gewalt durch Polizisten.
In Ungarn mussten Flüchtlinge sich etwa nackt in den Schnee setzen. Sie wurden mit kaltem Wasser übergossen.

Flüchtlingsschicksal - "Eine Bedrohung gegen seine Person hat er nicht vorgetragen" (SZ 01.04.2017)
Das steht in Turyalai Ibrahimis Abschiebebescheid. In Afghanistan aber wurde er von den Taliban gejagt und mit dem Tod bedroht.
Arbeitet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unsauber?

Migration: Auf nach Europa? Nein, nach Afrika (Zeit 31.03.2017)
Zig Millionen Afrikaner kämen bald nach Europa, sagt der EU-Parlamentspräsident.
In Wahrheit migrieren die meisten innerhalb Afrikas. Die Panik-Prognosen taugen nichts.

Bamf: Behörde auf Speed (Zeit 30.03.2017)
Unternehmensberater haben das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf Effizienz getrimmt.
Zulasten der Flüchtlinge – und der Gerichte, bei denen sich die Klagen stapeln.

Das BMI gibt zu: Zahl der ausreisepflichtigen Flüchtlinge deutlich geringer (pro asyl 28.03.2017)

Flüchtlinge aus Afghanistan Abgeschoben auf ein Schlachtfeld (FR 29.03.2017)
Die verschärfte Abschiebepraxis nach Afghanistan ist höchst umstritten. Selbst ein internes Papier des Bundesamts für Migration
 und Flüchtlinge zeigt, wie unmenschlich die Abschiebungen sind – trotzdem erhöht die Bundesregierung den Druck.

Millionenbeiträge verschwendet - Rechnungshof rügt Sprachkurse für Flüchtlinge (FAZ 28.03.2017)
Die Arbeitsagentur hat 400 Millionen Euro für Deutschkurse ausgegeben. Ein großer Teil der eingesetzten Mittel ist
wohl wegen geringer Teilnehmerzahlen wirkungslos verpufft. Doch das ist nicht der einzige Grund.

Asylbewerber: Anerkennungsquoten variieren zwischen Bundesländern erheblich (Zeit 27.03.2017)
Flüchtlinge haben laut einer Studie trotz einheitlicher Regeln nicht in allen Bundesländern gleich große Chancen auf Asyl.
 Forscher sprechen von einer "Asyllotterie".

Neue Studien: Geflüchtete Frauen und Kinder leiden in Gruppenunterkünften (FAZ 23.03.2016)
Zwei aktuelle Studien zeigen: Vor allem Frauen und Kindern setzt das Leben in Aufnahmeeinrichtungen zu.
Es mangelt an Privatsphäre, psychologischer Betreuung und Schutz vor Gewalt.

Flüchtlinge - Für Schwule nicht sicher (SZ 21.03.2017)
Er saß im Gefängnis, beging einen Suizidversuch und erstritt vor dem Europäischen Gerichtshof ein historisches Urteil.
 Jahrelang kämpfte ein Marokkaner gegen die Abschiebung in sein Heimatland - nun bekommt er endlich recht.

Abschiebungen - „Viele sind körperlich stark mitgenommen“ (FR 20.03.2017)
Der Mediziner und Traumaexperte Gierlichs spricht im FR-Interview über Gefälligkeitsgutachten
bei Abschiebungen und den Druck der Politik.

EU-Türkei-Deal: Ein Jahr Flüchtlingsdeal - die Bilanz  (SZ 18.03.2016)
Die Türkei droht immer wieder, das Abkommen aufzukündigen. Aber ist die EU damit noch erpressbar?
Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Flüchtlingshelfer in Deutschland - Wie der Staat Integration behindert (Spiegel 16.03.2017)
Viele Menschen in Deutschland engagieren sich für Flüchtlinge. Wie sehen sie ihre Arbeit, welche Erfahrungen machen sie?
Ein Forschungsprojekt zeigt: Viele beklagen vor allem ewige Wartezeiten und die Bürokratie.

Abschiebeärzte“- Ärzte leisten umstrittene Hilfe bei Abschiebungen (FR 15.03.2017)
Ausländerämter beauftragen Mediziner, die Reisefähigkeit von Flüchtlingen zu prüfen, die abgeschoben werden sollen.
So mancher Kollege zweifelt an der Eignung der willigen Mediziner, die dabei nicht schlecht verdienen.

Flüchtlinge: Hauptsache, raus (Zeit 11.03.2017)
Rückkehrberater sollen Flüchtlingen, die Deutschland wieder verlassen, beim Neustart im Herkunftsland helfen.
Aber bisher können sie ihnen meist nur den Rückflug zahlen.

Flüchtlinge aus Eritrea: Bericht zeigt verheerende Folgen der EU-Migrationspolitik (UD 07.03.2017)
Ärzte ohne Grenzen zeigt in einem jetzt veröffentlichten Bericht die verheerenden Folgen
der restriktiven EU-Migrationspolitik für Flüchtlinge aus Eritrea.

Nordafrika - Flüchtlinge mit wenig Hoffnung (SZ 03.03.2017)
Wenn Bundeskanzlerin Merkel Ägypten und Tunesien besucht, geht es vor allem um die Flüchtlingsfrage.
Aber wer kommt eigentlich aus Nordafrika nach Europa? Und welche Chancen haben diese Menschen,
bleiben zu dürfen? Ein Überblick.

Flüchtlinge - Schicksalsroute Libyen – Sizilien (Der Tagesspiegel 03.03.2017)
Vergewaltigungen, Prügel, willkürliche Haft: Wer es als Flüchtling über Libyen nach Sizilien schafft,
berichtet von furchtbaren Erlebnissen.

Abschiebung: Zurück ins Land der Traumata  (Zeit 28.02.2017)
Gegen alle Widerstände starten regelmäßig Abschiebeflüge von Deutschland nach Afghanistan.
Viele Rückkehrer stehen in ihrer alten Heimat vor dem Nichts.

Jeden Tag gibt es fast zehn Gewalttaten gegen Flüchtlinge (Welt 26.02.2017)
Im vergangenen Jahr zählte die Bundesregierung 3533 Angriffe gegen Asylbewerber und Unterkünfte.
Auch Helfer und Hilfsorganisationen werden gezielt angegriffen.

Der Abschiebestaat (German-Foreign-Policy 23.02.2017)
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International übt scharfe Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik.

Flüchtlinge: Von Amts wegen Asylbewerber täuschen  (Zeit 23.02.2017)
In Frankreich oder der Türkei gibt es bessere Chancen auf Asyl: Durch solche falschen Versprechen
entledigt sich das Bamf afghanischer Flüchtlinge.

Internationales Genf:Papierlose profitieren von Amnestie (swissinfo 22.02.2017)
Der Kanton Genf startet ein Programm, das illegalen Einwanderern zu Aufenthaltsbewilligungen verhelfen soll.
 Ziel ist es, gesetzeswidrige Anstellungsverhältnisse zu bekämpfen.

Schutz vor Abschiebung: Kirchengemeinden bieten mehr Flüchtlingen Asyl  (Spiegel 21.02.2017)
Immer mehr Kirchengemeinden gewähren Flüchtlingen Unterschlupf, um sie vor Abschiebung zu schützen.
 Im Januar stieg die Zahl der Fälle um 16 Prozent, verglichen mit dem Vorjahresmonat.

Modellprojekt zur medizinischen Versorgung für Menschen ohne Papiere (Ärzteblatt 13.02.2017)
Krank und ohne Ausweis in Deutschland: Mit 230.000 Euro fördert das Sozialministerium in Thüringen in diesem Jahr
den Aufbau einer medizischen Versorgungs- und Vermittlungsstelle für Menschen ohne Papiere.

Opfer rechter Gewalt : Nach dem Angriff die Abschiebung  (Zeit 03.02.2017)
Die Bundesregierung ist gegen ein besseres Bleiberecht für ausländische Opfer rechter Gewalt.

Bei Krankheit Abschiebung  (SZ 12.05.2016)
Hunderttausende Migranten leben ohne Papiere in Deutschland. Werden Sie krank,
trauen sie sich kaum zum Arzt - und gehen dabei ein hohes gesundheitliches Risiko ein.

Im Verborgenen: Leben ohne Papiere   (DW. 29.03.14)
Geschätzt bis zu 400.000 Menschen leben in Deutschland ohne gültige Aufenthaltserlaubnis. Für die
Betroffenen bedeutet das ein Leben in Angst, ohne Rechte und ohne eine geregelte medizinische Versorgung.  

Zehn Jahre Hilfe in Bonn - MediNetz fängt Flüchtlinge auf  (GA, 25.11.)
Ihre Schwangerschaft konnte die junge Frau nicht genießen, sich nicht freuen auf eine Zukunft mit Kind.
Jeder Schritt aus dem Haus war gefährlich, jede Fahrt mit der Straßenbahn vielleicht das Ende ihres Lebens hier in Deutschland.

(K)ein Grund zum Feiern?  (ila, 370/2013)
Zehn Jahre MediNetzBonn bedeuten vor allem eine Anklage der bundesdeutschen Flüchtlingspolitik


STUDIEN / BERICHTE / DOKUMENTE


 „Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität“

Vortrag im Seminar Internationale Migration im Geographischen Institut Bonn am 28.11.2011  Hier


Bücher zur Situation von Menschen ohne Papiere aus ila 250 Schwerpunkt: Ohne Papiere

Aktuelle Literaturliste Menschen ohne Aufenthaltsstatus Hier


Bücher zur Situation von Menschen ohne Papiere aus ila 250 Schwerpunkt: Ohne Papiere